
Die Sicherheit unserer Mitarbeiter steht im Mittelpunkt all unserer Aktivitäten. Im Jahr 2025 haben wir wichtige Schritte unternommen, um die Führungsverantwortung zu stärken, die Messung unserer Sicherheitsleistung zu verbessern und das Engagement unserer Mitarbeiter an vorderster Front zu intensivieren. Bei Vorfällen haben wir konsequent und transparent reagiert und sichergestellt, dass die gewonnenen Erkenntnisse konzernweit geteilt werden. So bauen wir kontinuierlich eine stärkere und proaktivere Sicherheitskultur auf, die nachhaltiges Wachstum und operative Exzellenz im gesamten Konzern fördert.
Ronan Cox
Konzernchef
Rechenschaftspflicht und Governance auf Vorstandsebene
Gesundheit und Sicherheit haben für Zotefoams weiterhin höchste Priorität. Sie prägen unsere Unternehmenskultur, leiten das Führungsverhalten und fließen in operative Entscheidungen im gesamten Konzern ein. Der Vorstand trägt die Gesamtverantwortung für die Leistung im Bereich Gesundheit und Sicherheit und verfolgt in diesem Zusammenhang eine geringe Risikobereitschaft. Die Fortschritte werden vierteljährlich durch strukturierte Konzernberichte überprüft, die detaillierte Analysen von Vorfällen, Gesetzesänderungen und Leistungstrends umfassen.
Im Jahr 2025 wurde die Gesundheits- und Sicherheitsgovernance durch die Formalisierung des Group Health, Safety & Wellbeing Leadership Teams weiter gestärkt. Dieses Team setzt sich aus Mitgliedern der Konzernleitung, der Abteilungen für Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Umweltschutz (OHSE), der Personalabteilung und der operativen Führungsebene zusammen. Es gewährleistet eine einheitliche globale Führung, kulturelle Angleichung und strategische Priorisierung in allen Regionen. Das gesamte Senior Leadership Team spielt eine zentrale Rolle bei der Verankerung unseres Ziels, branchenführende Sicherheitsleistungen zu erreichen und zu sichern. Unterstützt wird dies durch global abgestimmte KPIs, verbesserte Transparenz der Berichterstattung und einheitliche OHSE-Systeme.
Der Vorstand überprüfte außerdem die Ursachenanalyse aller RIDDOR- und potenziell risikoreichen Vorfälle, um sicherzustellen, dass sowohl sofortige als auch längerfristige Korrekturmaßnahmen identifiziert und umgesetzt wurden.
Verantwortlichkeit der Führungskräfte
Die Leistung im Bereich Gesundheit und Sicherheit ist ein zentraler Bestandteil der Verantwortung der Geschäftsleitung. Führungsverhalten, Qualität der Reaktion auf Vorfälle und kulturelle Reife werden bei der Leistungsbeurteilung und den Aufsichtsprozessen des Aufsichtsrats explizit berücksichtigt.
Frühindikatoren und Lernkultur
Neben den meldepflichtigen Verletzungsstatistiken legt der Konzern zunehmend Wert auf die Meldung von Beinaheunfällen, potenziellen Hochrisikoereignissen und proaktiven Sicherheitsbeobachtungen als Frühindikatoren zur Stärkung der Prävention und des organisatorischen Lernens.
Sicherheit durch Dritte
Die Sicherheit von Drittanbietern bleibt ein zentrales Anliegen, insbesondere in Zeiten der Expansion und Kapitalinvestitionen. Hierfür gelten festgelegte Standards, strukturierte Einarbeitungsanforderungen und eine laufende Leistungsüberwachung, die auf die OHSE-Richtlinie des Konzerns abgestimmt sind.
Prozesssicherheitsabsicht
Aufgrund der Art unserer Fertigungsprozesse bleibt die Prozesssicherheit ein zentrales Risikofeld, wobei der Schwerpunkt weiterhin auf Kontrollen, Instandhaltungsdisziplin, Änderungsmanagement und dem Lernen aus Vorfällen liegt, um Ereignisse mit geringer Wahrscheinlichkeit, aber hohen Auswirkungen zu verhindern.
Regulatorische Horizontanalyse
Die Gruppe überwacht aktiv die sich entwickelnden Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften sowie bewährte Verfahren in allen Rechtsordnungen, in denen sie tätig ist, um die fortlaufende Einhaltung und Angleichung sicherzustellen.
Leistung im Jahr 2025
Im Jahr 2025 haben wir die Gesamtzahl der meldepflichtigen Vorfälle (Total Recordable Incident Rate, TRIR) als primären Sicherheits-KPI eingeführt und uns damit an globalen Industriestandards orientiert, um die Vergleichbarkeit zu verbessern und den Fokus des Managements auf die Sicherheitsleistung zu schärfen.
Im Laufe des Jahres verzeichnete die Gruppe neun meldepflichtige Vorfälle mit einem TRIR von 1,4. Zwei dieser Vorfälle erfüllten die Kriterien für meldepflichtige Verletzungen gemäß RIDDOR und ereigneten sich am MEL-Standort Leominster (USA) bzw. im Werk Walton (USA). Alle Vorfälle wurden gründlich untersucht, Korrekturmaßnahmen umgesetzt und die gewonnenen Erkenntnisse gruppenweit geteilt, um das Risiko eines erneuten Auftretens zu minimieren.
Parallel dazu wurden an mehreren Standorten bedeutende Fortschritte bei der Stärkung proaktiver Sicherheitsmaßnahmen erzielt. So konnte beispielsweise Croydon im Vergleich zu 2024 in wichtigen Zeiträumen ein Wachstum von über 30 % bei der Beteiligung an Sicherheitsmaßnahmen verzeichnen, was ein verstärktes Engagement der Mitarbeiter an vorderster Front und eine größere Eigenverantwortung für die Sicherheitsergebnisse widerspiegelt.
An allen Standorten investierten wir weiterhin in Schulungen, verhaltensbasierte Sicherheit und die frühzeitige Erkennung von Gefahren. Die Mitarbeiter erhalten rollenspezifische Schulungen bei der Einarbeitung und in regelmäßigen Auffrischungskursen, unterstützt durch verhaltensbasierte Sicherheitsprogramme wie Sicherheitsbesprechungen, tägliche Sicherheitsmomente, verbesserte Gemba-Walks und strukturierte Toolbox-Meetings
Welttag für Gesundheit, Sicherheit und Wohlbefinden 2025
Im November 2025 veranstaltete die Gruppe ihren ersten globalen Tag für Gesundheit, Sicherheit und Wohlbefinden. Kolleginnen und Kollegen aus allen Regionen kamen zusammen, um sich in praktischen Lern- und Mitmachaktionen weiterzubilden. Zu den Veranstaltungen gehörten Brandschutzdemonstrationen, Workshops zu psychischer Gesundheit und Wohlbefinden, Schulungen zum Thema Hebetechniken sowie live übertragene Sicherheitsmodule. Das Feedback war positiv, und strukturierte Reflexionsrunden wurden in den Verbesserungszyklus 2026 integriert, um die kontinuierliche Weiterentwicklung und Wirkung der Initiative sicherzustellen.

Im Jahr 2026 konzentrieren wir uns darauf, unsere Führungsrolle zu stärken, globale Standards anzugleichen und eine durchgängig leistungsstarke Sicherheitskultur an allen Standorten zu verankern. Unser Ziel ist klar: nachhaltige Verbesserungen zu erzielen und erstklassige Sicherheitsleistungen zum Standard zu machen.
Simon Jones
Geschäftsführer, EMEA & Nordamerika
+ Globaler Supply-Chain-Direktor
Ausblick auf das Jahr 2026
Aufbauend auf den im Jahr 2025 gelegten Grundlagen liegt unser Fokus im Jahr 2026 auf der Beschleunigung der kulturellen Reife, der Stärkung der Führungskompetenz und der weiteren Verankerung der globalen OHSE-Konsistenz.



Im November 2025 veranstaltete die Gruppe ihren ersten globalen Tag für Gesundheit, Sicherheit und Wohlbefinden
Zu den wichtigsten Prioritäten gehören:
Ernennung eines globalen Direktors für Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Nachhaltigkeit
Eine neu geschaffene Führungsposition, die direkt dem Leiter der globalen Lieferkette unterstellt ist, wird die Strategie für Sicherheit, Umwelt und Nachhaltigkeit unter einer einheitlichen globalen Führungsstruktur bündeln. Dies fördert eine integrierte Unternehmensführung, abgestimmte Systeme und einheitliche Leistungsstandards im gesamten Konzern. Die Position spielt eine Schlüsselrolle bei der Weiterentwicklung unserer Sicherheitskultur und der strategischen Steuerung, die für eine langfristige Transformation erforderlich ist.
Kultur- und Führungsprogramm
Wir haben ein Programm zur Zusammenarbeit mit der führenden Unternehmensberatung BB&A gestartet, das sich auf kulturelle Führung und Verhaltensänderung konzentriert. Im Jahr 2025 wurde eine Sicherheitskultur-Umfrage durchgeführt, die Bereiche mit starker Leistung hervorhob, darunter das Bewusstsein für Meldeverfahren, Klarheit über sichere Arbeitspraktiken und die gemeinsame Überzeugung, dass Sicherheit oberste Priorität im Betrieb hat.
Die Umfrage identifizierte zudem Verbesserungspotenziale, insbesondere hinsichtlich Mitarbeiterbeteiligung, Führungskonsistenz und Kommunikationseffektivität. Diese Erkenntnisse fließen nun direkt in unseren Kulturentwicklungsplan für 2026 ein. Im Laufe des Jahres 2026 werden in allen Regionen strukturierte Programme eingeführt, um die Verantwortlichkeit zu stärken, die Qualität der sicherheitsrelevanten Kommunikation zu verbessern und Führungskräfte dabei zu unterstützen, eine positive und proaktive Sicherheitskultur kontinuierlich zu fördern.
Fortsetzung des TRIR-Reduktionspfads
Zu unseren Zielen gehören ein TRIR von 1,0 im Jahr 2026 und ein hohes Leistungsniveau von 0,5 bis 2028. Der Fortschritt wird durch die kürzlich erfolgte Einführung globaler lebensrettender Regeln, verbesserte Korrekturmaßnahmenprozesse, vorausschauende Sicherheitsinitiativen und eine breitere Nutzung von Erkenntnissen aus Gemba-Begehungen und Engagement-Daten unterstützt.
Erweiterung der Rolle des Führungsteams für Gesundheit, Sicherheit und Wohlbefinden
Das Führungsteam wird weiterhin globale Standards verfeinern, ein einheitliches Arbeitsschutzmanagementsystem entwickeln und die Transparenz der Leistung auf Standort-, Regional- und Konzernebene verbessern.
Stärkung von Berichterstattung, Transparenz und Kommunikation
Weitere Verbesserungen bei der Berichterstattung und Kommunikation werden durch die Einführung einheitlicherer Dashboards, eine gesteigerte Effektivität der lokalen Ausschüsse und erweiterte Kanäle zur Einbindung der Mitarbeiter erzielt, wobei direkt auf das Feedback aus der Sicherheitskulturumfrage reagiert wird.
2025 | 2024 | 2023 | Industrie | |
|---|---|---|---|---|
RIDDOR | 2 | 4 | 1 | n / A |
DAFW | 0.5 | 1.0 | 0.7 | 1.2 |
PFEIL | 0.7 | 1.3 | 0.9 | 2.3 |
2025 | 2024 | 2023 | |
|---|---|---|---|
Gesamtrate meldepflichtiger Vorfälle (TRIR) | |||
Direkte Mitarbeiter | 1.4 | 2.0 | 1.0 |
Vertragsangestellte | 0.0 | 0.0 | 0.0 |
Anzahl der Vorfälle im Bereich der Anlagensicherheit1 | 2.0 | 2.0 | 2.0 |
Prozesssicherheitsvorfallrate1 | 0.3 | 0.3 | 0.3 |
Schweregrad von Prozesssicherheitsvorfällen1 | 1.0 | 1.0 | 1.0 |
Anzahl der Verkehrsunfälle1 | 0.0 | 0.0 | 0.0 |
Sterblichkeitsrate |
|
|
|
Direkte Mitarbeiter | 0.0 | 0.0 | 0.0 |
Vertragsangestellte | 0.0 | 0.0 | 0.0 |
1 Vorfall der Stufe 1.
Offenlegungen gemäß Sustainability Accounting Standards Board (SASB)
Thema
Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten
Buchhaltungskennzahl
(1) Gesamtzahl der meldepflichtigen Vorfälle (TRIR)
(2) Sterblichkeitsrate für:
(a) direkte Mitarbeiter und
b) Vertragsangestellte
Kategorie
Quantitativ
Maßeinheit
Rate
Code
RT-CH-320a.1
Unterstützende Offenlegung
Siehe unsere obige Tabelle zur Gesundheits- und Sicherheitsleistung
Buchhaltungskennzahl
Beschreibung der Bemühungen zur Beurteilung, Überwachung und Reduzierung der Exposition von Mitarbeitern und Vertragsarbeitern gegenüber langfristigen (chronischen) Gesundheitsrisiken
Kategorie
Diskussion und Analyse
Maßeinheit
n / A
Code
RT-CH-320a.2
Unterstützende Offenlegung
Wir bewerten alle Gefahren in allen Funktionen und verfügen über ein Gesundheitsüberwachungsprogramm, das auf Gefahren mit höherem Risiko basiert. Wir arbeiten kontinuierlich daran, alle Risiken zu beseitigen oder zu minimieren, die zu langfristigen Gesundheitsschäden führen könnten
Thema
Betriebssicherheit, Notfallvorsorge und -reaktion
Buchhaltungskennzahl
Anzahl der sicherheitsrelevanten Vorfälle (PSIC), Gesamtrate der sicherheitsrelevanten Vorfälle (PSTIR) und Schweregradrate der sicherheitsrelevanten Vorfälle (PSISR)
Kategorie
Quantitativ
Maßeinheit
Anzahl, Rate
Code
RT-CH-540a.1
Unterstützende Offenlegung
Siehe unsere obige Tabelle zur Gesundheits- und Sicherheitsleistung
Buchhaltungskennzahl
Anzahl der Verkehrsunfälle
Kategorie
Quantitativ
Maßeinheit
Nummer
Code
RT-CH-540a.2
Unterstützende Offenlegung
Bei Zotefoams gab es keine meldepflichtigen Transportvorfälle